Bing Ads

Was ist Bing Ads?

Was sind Bing Ads?

Bing Ads ist die frühere Bezeichnung für das heutige Microsoft Advertising, die Werbeplattform für Suchmaschinenanzeigen im Microsoft Netzwerk (Bing, Yahoo, AOL und Partnerseiten). Du schaltest dort Text-, Shopping- und andere Anzeigen, die vor allem Nutzer des Microsoft-Ökosystems wie Edge, Windows und Xbox erreichen.

1. Begriffserklärung: Bing Ads / Microsoft Advertising

Bing Ads war der offizielle Name der Suchmaschinenwerbeplattform von Microsoft bis 2019. Seitdem heißt der Dienst Microsoft Advertising, der Begriff Bing Ads wird im Markt aber weiterhin häufig als Synonym verwendet. Gemeint ist immer dieselbe Plattform, über die du Suchanzeigen und Shopping-Anzeigen im Microsoft Search Network schaltest.

Über Microsoft Advertising erreichst du Nutzer der Suchmaschine Bing sowie weiterer Partnerseiten. Die Funktionsweise ist vergleichbar mit Google Ads: Du bietest auf Suchbegriffe (Keywords) und zahlst in der Regel pro Klick (Cost per Click, CPC). Für E-Commerce-Shops ist vor allem die Anbindung an Produktdaten wichtig, um Shopping-Kampagnen mit Produktanzeigen aus Feeds zu nutzen.

2. Funktionsweise von Bing Ads im Überblick

Die Grundlogik hinter Bing Ads / Microsoft Advertising folgt dem bekannten Pay-per-Click-Modell. Als Werbetreibender definierst du, bei welchen Suchanfragen deine Anzeigen erscheinen sollen und wie viel du maximal pro Klick bezahlen möchtest. Anhand eines Auktionssystems entscheidet die Plattform, welche Anzeige in welcher Position ausgespielt wird.

  • Auslöser: Eine Suchanfrage im Microsoft Search Network (z. B. auf Bing.com).
  • Auktion: Mehrere Werbetreibende bieten auf passende Keywords.
  • Ranking: Anzeigenrang ergibt sich aus Gebot, Qualitätsfaktoren und Relevanz.
  • Klick & Kosten: Du zahlst, wenn ein Nutzer auf deine Anzeige klickt (CPC).
  • Conversion: Auf deiner Landingpage findet (idealerweise) die gewünschte Aktion statt, z. B. ein Kauf.

Für Online-Shops ist entscheidend, dass alle Schritte messbar sind. Du kannst Klicks, Conversions, Kosten pro Conversion (CPA) und Umsatz in Microsoft Advertising auswerten und so deine Kampagnen datengetrieben optimieren.

3. Wichtige Begriffe rund um Bing Ads

Damit du Bing Ads präzise einordnen und steuern kannst, solltest du die wichtigsten Fachbegriffe kennen. Sie sind weitgehend identisch zu Google Ads, werden aber teilweise leicht anders benannt oder dargestellt.

3.1 Microsoft Search Network

Das Microsoft Search Network umfasst die Suchmaschine Bing, Yahoo, AOL sowie zahlreiche Partnerseiten und Suchfunktionen innerhalb von Produkten wie Windows, Cortana oder Microsoft Edge. Wenn du Bing Ads schaltest, werden deine Anzeigen in diesem Netzwerk ausgespielt. Dadurch erreichst du Zielgruppen, die häufig beruflich mit Windows und Microsoft Office arbeiten und tendenziell eine hohe Kaufkraft haben.

3.2 Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen

Die Struktur von Bing Ads besteht klassisch aus drei Ebenen:

  • Kampagne: Oberste Ebene mit Budget, Zielregion, Netzwerkeinstellungen und oft Zieltyp (z. B. Such- oder Shopping-Kampagne).
  • Anzeigengruppe: Gruppiert verwandte Keywords und Anzeigen, z. B. eine Produktkategorie.
  • Anzeige: Der konkrete Werbetext oder das konkrete Werbemittel, das Nutzern angezeigt wird.

Eine saubere Struktur ist gerade bei großen Sortimenten entscheidend, um Performance, Budgets und A/B-Tests effizient steuern zu können.

3.3 Keywords und Match Types

Keywords sind Suchbegriffe, bei denen deine Anzeigen erscheinen sollen. In Bing Ads kannst du – wie bei Google Ads – unterschiedliche Match Types nutzen, um zu steuern, wie eng eine Suchanfrage zu deinem Keyword passen muss:

  • Weitgehend passend: Viele Varianten und ähnliche Suchanfragen werden abgedeckt.
  • Passende Wortgruppe: Die Reihenfolge der Wörter bleibt erhalten, davor oder dahinter können weitere Begriffe stehen.
  • Genau passend: Sehr enge Übereinstimmung mit dem Keyword.
  • Negative Keywords: Ausschlussbegriffe, bei denen deine Anzeigen nicht geschaltet werden sollen.

Über die Kombination aus Keyword-Auswahl und Match Types steuerst du, wie breit oder spitz deine Bing Ads Kampagnen ausgerichtet sind und wie kontrollierbar die Suchanfragen bleiben.

3.4 Qualitätsfaktor und Anzeigenrang

Der Anzeigenrang in Bing Ads basiert nicht nur auf deinem Gebot, sondern auch auf Qualitätsfaktoren. Dazu zählen vor allem:

  • Klickrate deiner Anzeigen (CTR)
  • Relevanz von Anzeige und Keyword zur Suchanfrage
  • Nutzererfahrung auf der Landingpage (z. B. Ladezeit, inhaltliche Relevanz)

Ein hoher Qualitätsfaktor ermöglicht es dir, günstiger zu bieten und trotzdem gute Positionen zu erzielen. Das ist im E-Commerce wichtig, um die eigenen Margen im Griff zu behalten.

4. Anzeigentypen in Bing Ads für E-Commerce

Bing Ads bzw. Microsoft Advertising bietet mehrere Anzeigentypen, die für Online-Shops relevant sind. Die wichtigste Unterscheidung ist die zwischen textbasierten Suchanzeigen und Shopping-Anzeigen auf Basis von Produktfeeds.

4.1 Textanzeigen in der Bing-Suche

Textanzeigen bestehen aus Überschriften, Beschreibungstexten, URL-Pfaden und optionalen Anzeigenerweiterungen. Sie erscheinen oberhalb oder unterhalb der organischen Suchergebnisse. Du kannst sie relativ schnell einrichten und testen, z. B. für:

  • Brand-Kampagnen (Suche nach deinem Markennamen)
  • Generische Keywords (z. B. „laufschuhe herren“, „gartentisch holz“)
  • Wettbewerbsnahe Begriffe, soweit rechtlich zulässig

Textanzeigen eignen sich gut, um Kategorien, Marken-Landingpages oder spezielle Angebote zu bewerben. Die Relevanz entsteht vor allem über den Anzeigentext und die gewählte Zielseite.

4.2 Shopping-Kampagnen (Product Ads)

Shopping-Anzeigen sind für viele E-Commerce-Shops der wichtigste Anzeigentyp in Bing Ads. Sie basieren auf einem Produktdatenfeed, der in Microsoft Merchant Center hochgeladen oder per Schnittstelle angebunden wird. Die Anzeigen zeigen Bild, Preis, Titel und Händler – also produktnahe Informationen direkt in der Suche.

Element Inhalt in Shopping-Anzeigen
Produktbild Zentrales Produktfoto, beeinflusst stark die Klickrate
Titel Produktbezeichnung mit relevanten Keywords und Attributen
Preis Aktueller Verkaufspreis, ggf. inkl. Rabatt
Händlername Dein Shop- oder Markenname als Absender

Je besser und strukturierter dein Produktfeed ist, desto zielgenauer kann Microsoft Advertising deine Anzeigen für relevante Suchanfragen ausspielen. Insbesondere für große Sortimente mit vielen SKUs ist ein automatisierbarer, feedbasierter Ansatz unverzichtbar.

4.3 Weitere Formate (Audience Ads, Remarketing)

Neben klassischen Such- und Shopping-Kampagnen bietet Bing Ads zusätzliche Formate wie Microsoft Audience Ads und Remarketing-Listen:

  • Audience Ads: Native Anzeigen im Microsoft Audience Network, z. B. auf MSN oder in Outlook-Umfeldern.
  • Remarketing: Zielgruppenausrichtung auf Besucher, die deinen Shop bereits besucht, aber nicht gekauft haben.

Für E-Commerce können Remarketing-Kampagnen in Microsoft Advertising ein sinnvoller Hebel sein, um Warenkorbabbrecher oder Interessenten kurz vor dem Kaufabschluss erneut anzusprechen.

5. Vorteile von Bing Ads im Vergleich zu Google Ads

Auch wenn Google Ads in vielen Märkten den größeren Traffic-Lieferanten darstellt, kann Bing Ads im Performance-Mix wichtige Vorteile bringen. Gerade für mittelgroße und große Online-Shops lohnt sich ein kombinierter SEA-Ansatz.

5.1 Geringere Konkurrenz und oft niedrigere CPCs

Im Microsoft Search Network werben deutlich weniger Unternehmen als bei Google. Das führt in vielen Branchen zu:

  • weniger Bieterdruck in den Auktionen
  • tendenziell niedrigeren Klickpreisen (CPC)
  • attraktiven Kosten pro Conversion

Gerade in umkämpften E-Commerce-Nischen kann Bing Ads helfen, zusätzliche profitable Reichweite zu erschließen, ohne dass die Klickpreise so stark eskalieren wie bei Google.

5.2 Attraktive Zielgruppe im Microsoft-Ökosystem

Nutzer des Microsoft-Ökosystems – Windows, Office, Edge – sind häufig beruflich online, nutzen Desktop-Rechner und haben eine hohe Kaufkraft. In manchen B2B- und B2C-Segmenten kann das Publikum im Microsoft Search Network besonders performance-stark sein. Für deinen Shop bedeutet das: weniger Reichweite als bei Google, aber dafür oft sehr effiziente Klicks.

5.3 Synergien für E-Commerce-Setups

Wenn du bereits strukturiert mit Google Ads arbeitest, kannst du viele Setups relativ effizient in Bing Ads spiegeln:

  • Import von Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords
  • Nutzung ähnlicher Kontostrukturen und Namenskonventionen
  • Parallel-Optimierung von Such- und Shopping-Kampagnen

Damit profitierst du von deiner bestehenden Keyword- und Feed-Strategie, ohne von Grund auf neu starten zu müssen.

6. Bing Ads und Produktdaten: Feeds als Basis

Für Shopping-Kampagnen in Microsoft Advertising sind saubere Produktdatenfeeds im Merchant Center die Grundlage. Ohne strukturierte Feeds kannst du keine skalierbaren Product Ads schalten.

6.1 Anforderungen an Produktfeeds

Ein typischer Bing Ads Produktfeed enthält unter anderem:

  • Produkttitel und Beschreibungen
  • Preise, Verfügbarkeit, GTIN/MPN
  • Kategorien und Markeninformationen
  • Bild-URLs und Ziel-URLs der Produktseiten

Je vollständiger und konsistenter deine Daten sind, desto besser können Algorithmen von Microsoft Advertising deine Anzeigen passenden Suchanfragen zuordnen. Für große Shops ist ein klar definierter Datenprozess über Shop-System, PIM oder ERP entscheidend.

6.2 Textqualität aus Daten ableiten

Neben Produktfeeds für Bing Shopping spielt auch der Content auf deinen Produktseiten eine Rolle. Gut strukturierte, aktuelle Produkttexte unterstützen sowohl SEO als auch die Performance deiner Bing Ads Kampagnen, weil sie die Relevanz der Landingpages erhöhen. Moderne KI-Lösungen wie feed2content.ai ® nutzen genau diese Produktdaten aus Feeds, um automatisch konsistente, suchmaschinenoptimierte Texte in großer Menge zu erzeugen.

Der Vorteil eines feedbasierten Ansatzes liegt darin, dass strukturiere Produktattribute (z. B. Marke, Modell, Material, Größe) systematisch in Texte eingebaut werden. So kannst du tausende Artikel im Shop mit einzigartigen Beschreibungen ausstatten, ohne manuelle Copy-Paste-Prozesse, und gleichzeitig bessere Voraussetzungen für Shopping- und Suchanzeigen schaffen.

7. Performance-Steuerung in Bing Ads: Kennzahlen verstehen

Um Bing Ads profitabel zu betreiben, solltest du die wichtigsten KPIs im Blick behalten. Sie sind die Grundlage jeder Optimierungsentscheidung – von Gebotsanpassungen bis zur Budgetverteilung zwischen Kampagnen.

7.1 Zentrale KPIs für E-Commerce

  • Impressionen: Wie oft wurden deine Anzeigen eingeblendet?
  • CTR (Click-Through-Rate): Anteil der Klicks an den Impressionen.
  • CPC (Cost per Click): Durchschnittliche Kosten pro Klick.
  • Conversion-Rate (CR): Prozentualer Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen.
  • CPA (Cost per Acquisition): Kosten pro Bestellung.
  • ROAS (Return on Ad Spend): Umsatz pro eingesetztem Werbebudget.

Besonders im E-Commerce ist der ROAS entscheidend, weil er direkt abbildet, wie viel Umsatz du je Werbe-Euro über Bing Ads erzielst. Viele Shops steuern Kampagnen konsequent auf Ziel-ROAS oder Ziel-CPA, um Skalierung und Profitabilität auszubalancieren.

7.2 ROAS in Bing Ads berechnen

Die Berechnung des ROAS ist einfach, sollte aber sauber dokumentiert sein. Nutze dafür immer dieselbe Formel, um Kampagnen vergleichbar zu machen.

ROAS = (Umsatz aus Bing Ads Kampagne ÷ Werbekosten der Kampagne) × 100

Ein ROAS von 500 % bedeutet zum Beispiel, dass du mit 1.000 Euro Werbebudget 5.000 Euro Umsatz erzielt hast. Ob dieser Wert für dich profitabel ist, hängt von deinen Margen, Retourenquoten und Fixkosten ab.

8. Best Practices: Bing Ads im E-Commerce sinnvoll einsetzen

Damit du das Potenzial von Microsoft Advertising ausschöpfen kannst, solltest du ein paar bewährte Prinzipien beachten. Viele davon lassen sich direkt aus deinen Erfahrungen mit Google Ads ableiten, müssen aber auf die Spezifika des Microsoft Netzwerks angepasst werden.

8.1 Strukturierte Konten für große Sortimente

Gerade bei Shopware-, Magento- oder Shopify-Plus-Shops mit vielen Kategorien und Marken ist eine saubere Kampagnenstruktur essenziell. Häufig bewährt sich:

  • Trennung nach Kampagnentyp (Brand, generisch, Shopping, Remarketing)
  • Clusterung nach Kategorien oder Marken
  • eigene Kampagnen für Topseller oder margenstarke Produktgruppen

Diese Struktur erleichtert dir Budgetsteuerung, Reporting und Performance-Vergleiche über mehrere Kanäle hinweg.

8.2 Feedqualität und Landingpages optimieren

Für Shopping-Kampagnen hängen deine Ergebnisse direkt an der Qualität des Produktfeeds und der Zielseiten. Achte daher auf:

  • präzise Produkttitel mit relevanten Keywords
  • aktuelle Preise und Lagerbestände
  • hochwertige Produktbilder
  • umfangreiche, strukturierte Produktbeschreibungen auf der Landingpage

Wenn du deine Produktdaten ohnehin zentral im PIM oder ERP pflegst, solltest du dieselbe Datenbasis für SEO- und SEA-optimierten Produktcontent nutzen. KI-gestützte, feedbasierte Textgenerierung kann hier einen massiven Hebel bieten, um sowohl organische Rankings als auch die Relevanz in Bing Ads zu verbessern.

8.3 Parallelsteuerung mit Google Ads

Viele E-Commerce-Teams steuern Bing Ads und Google Ads parallel. Bewährt hat sich dabei:

  • Grundstrukturen aus Google Ads importieren und an Bing-spezifische Besonderheiten anpassen
  • Gebote und Budgets auf Basis von Performance-Daten pro Kanal optimieren
  • Tests in einem Kanal auf den anderen übertragen, sofern sie erfolgreich waren

Wichtig ist, dass du die Performance von Bing Ads eigenständig bewertest und nicht nur als „Ableger“ von Google Ads betrachtest. Gerade in bestimmten Zielgruppen- oder B2B-Kontexten kann Microsoft Advertising überproportional gut performen.

9. Typische Fehler und Risiken bei Bing Ads

Viele Probleme in Bing Ads ähneln denen in Google Ads, einige sind aber auch kanaltypisch. Wenn du sie kennst, kannst du sie aktiv vermeiden.

9.1 Zu geringe Datenbasis

Wenn du Bing Ads nur mit sehr kleinen Budgets testest, entstehen oft zu wenige Klicks und Conversions für belastbare Entscheidungen. Die Folge sind Fehlinterpretationen von Performance, etwa weil einzelne Klicks das Bild verzerren. Plane genügend Budget und Zeit ein, um Kampagnen mindestens einige Wochen unter realistischen Bedingungen laufen zu lassen.

9.2 Unsaubere Keyword- und Feed-Struktur

Unstrukturierte Keywords oder schlecht gepflegte Produktfeeds führen fast zwangsläufig zu Streuverlusten und hohen Kosten. Typische Anzeichen sind:

  • viele irrelevante Suchanfragen
  • unschöne oder missverständliche Produktanzeigen
  • niedrige Klickraten und hohe CPCs

Setze daher von Anfang an auf eine klare Logik in Kampagnen, Anzeigengruppen, Keyword-Gruppierungen und Produktgruppen. Nutze Negativ-Keywords aktiv, um Fehltraffic auszuschließen.

9.3 Ignorieren der Landingpage-Qualität

Selbst die beste Bing Ads Kampagne kann eine schwache Landingpage nicht kompensieren. Langsame Seiten, fehlende Produktinformationen oder unklare Call-to-Actions senken Conversion-Rate und Qualitätsfaktor. Achte daher konsequent auf:

  • kurze Ladezeiten, insbesondere mobil
  • vollständige, fehlerfreie Produktinformationen
  • klar sichtbare Kauf-Buttons und einfache Checkout-Prozesse

Gut strukturierte Produkttexte – optimalerweise direkt aus deinen Feeds generiert – reduzieren Rückfragen und Unsicherheit im Kaufprozess und zahlen damit direkt auf die Performance deiner Bing Ads ein.

10. Häufige Fragen zu Bing Ads

Was ist Bing Ads und wie heißt die Plattform heute?

Bing Ads ist die frühere Bezeichnung für die Werbeplattform von Microsoft zur Schaltung von Suchmaschinenanzeigen im Microsoft Netzwerk. Seit 2019 heißt der Dienst offiziell Microsoft Advertising, viele Anwender verwenden den alten Namen Bing Ads aber weiterhin als Synonym.

Wie funktioniert Werbung mit Bing Ads im Vergleich zu Google Ads?

Bing Ads beziehungsweise Microsoft Advertising funktioniert ähnlich wie Google Ads auf Basis eines Auktionssystems. Du bietest auf Keywords, definierst Anzeigen und Landingpages und zahlst in der Regel pro Klick. Die Ausspielung erfolgt im Microsoft Search Network, also unter anderem auf Bing, Yahoo und Partnerseiten. Viele Strukturen, wie Kampagnen, Anzeigengruppen und Match Types, sind nahezu identisch zu Google Ads.

Lohnt sich Bing Ads für meinen Online Shop?

Ob sich Bing Ads für deinen Shop lohnt, hängt von Zielgruppe, Sortiment und Wettbewerb ab. In vielen Fällen sind die Klickpreise im Microsoft Netzwerk niedriger als bei Google, während die Nutzer eine hohe Kaufkraft haben. Für mittelgroße und große Sortimente ist Microsoft Advertising oft ein sinnvoller zusätzlicher Performance Kanal, insbesondere für Shopping Kampagnen.

Welche Anzeigentypen bietet Bing Ads für E Commerce?

Für E Commerce sind vor allem klassische Textanzeigen in der Suche und Shopping Kampagnen auf Basis von Produktfeeds relevant. Daneben gibt es unter anderem Audience Ads im Microsoft Audience Network und Remarketing, um frühere Besucher erneut anzusprechen. Gerade Shopping Anzeigen, die Produktbild, Preis und Titel direkt in der Suche zeigen, sind ein wichtiger Hebel für Online Shops.

Wie nutze ich Produktfeeds für Bing Shopping Kampagnen?

Für Shopping Kampagnen in Bing Ads benötigst du einen strukturierten Produktdatenfeed, der im Microsoft Merchant Center hinterlegt wird. Der Feed enthält zum Beispiel Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bild URL und Ziel URL. Aus diesen Daten generiert Microsoft Advertising passende Produktanzeigen. Je besser der Feed gepflegt ist, desto relevanter und klickstärker werden deine Shopping Anzeigen ausgespielt.

Welche Kennzahlen sind für Bing Ads im Online Handel wichtig?

Wichtige Kennzahlen für Bing Ads im E Commerce sind Impressionen, Klickrate, durchschnittlicher Klickpreis, Conversion Rate, Kosten pro Bestellung und vor allem der Return on Ad Spend. Der ROAS zeigt dir, wie viel Umsatz du mit einem bestimmten Werbebudget erzielst. Auf Basis dieser KPIs steuerst du Gebote, Budgets und die Priorisierung von Kampagnen.

Kann ich bestehende Google Ads Kampagnen in Bing Ads übernehmen?

Ja, Microsoft Advertising bietet eine Importfunktion, mit der du bestehende Google Ads Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords übernehmen kannst. Das spart Zeit und ermöglicht dir, bewährte Strukturen parallel im Microsoft Netzwerk zu testen. Nach dem Import solltest du allerdings Gebote, Zielregionen und eventuell Anzeigentexte an die Spezifika von Bing und deine Performance Daten anpassen.

11. Nächste Schritte: Du möchtest feed2content.ai ® kennenlernen?

Wenn du Bing Ads und andere Performance-Kanäle effizient mit hochwertigem Produktcontent hinterlegen willst, lohnt sich ein Blick auf automatisierte, feedbasierte Textgenerierung. Auf Basis deiner bestehenden Produktdaten kannst du tausende suchmaschinenoptimierte Produkttexte erstellen lassen, die sowohl SEO als auch SEA unterstützen.

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