Klarna Payments

Was ist Klarna Payments?

Was ist Klarna Payments?

Klarna Payments ist ein Zahlungsmodul des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna, mit dem Onlineshops verschiedene Klarna-Zahlungsarten wie Sofortzahlung, Rechnungskauf, Ratenkauf und spätere Zahlung direkt im Checkout anbieten können. Es bündelt die Abwicklung, das Risikomanagement und die Finanzierung in einer integrierten Lösung.

1. Grundlagen zu Klarna Payments

Klarna Payments ist eine modulare Payment-Lösung, mit der du als Onlineshop verschiedene Klarna-Zahlungsarten gezielt in deinen Checkout integrierst. Technisch handelt es sich um ein Frontend- und API-Modul, das direkt in gängige Shopsysteme wie Shopware, Shopify, Magento oder andere E-Commerce-Plattformen eingebunden werden kann.

Der Kernnutzen von Klarna Payments ist, dass Klarna die Zahlungsabwicklung und das Ausfallrisiko für dich übernimmt. Du erhältst dein Geld in der Regel zeitnah von Klarna, während Klarna sich um die Zahlung vom Kunden kümmert.

1.1 Unterschied zwischen Klarna Payments und Klarna Checkout

Im E-Commerce werden Klarna Payments und Klarna Checkout häufig verwechselt. Beide Produkte haben unterschiedliche Schwerpunkte:

Lösung Fokus Integration
Klarna Payments Einzelne Klarna-Zahlungsarten im bestehenden Checkout Flexibel in vorhandene Payment-Landschaft integrierbar
Klarna Checkout Kompletter Checkout inklusive Kundendaten und Zahlarten Ersetzt weitgehend deinen eigenen Checkout-Prozess

Wenn du deinen bestehenden Checkout behalten und nur um Klarna-Zahlungsarten ergänzen möchtest, ist Klarna Payments in der Regel die passende Option.

1.2 Wichtige Klarna-Zahlungsarten innerhalb von Klarna Payments

Über Klarna Payments kannst du typischerweise folgende Zahlungsoptionen anbieten (Land und Vertragsmodell vorausgesetzt):

  • Sofort bezahlen: Direktzahlung per Lastschrift, Kreditkarte oder Sofortüberweisung.
  • Später bezahlen (Kauf auf Rechnung): Kunde zahlt erst nach Erhalt der Ware.
  • In Raten bezahlen: Flexible oder feste Ratenzahlung über Klarna-Finanzierung.
  • Einmalige oder wiederkehrende Zahlungen: Je nach Setup auch für Abos und Folgebestellungen nutzbar.

Welche Varianten im einzelnen Markt verfügbar sind, hängt von deinem Vertrag, dem Land, der Branche und der Risikoeinstufung ab.

2. Funktionsweise von Klarna Payments im E-Commerce

Aus Shopsicht ist Klarna Payments ein weiterer Payment Service Provider (PSP), der über ein Plugin oder eine API an dein Shopsystem angebunden wird. Die Kommunikation mit Klarna läuft im Hintergrund, der Kunde bleibt während des gesamten Prozesses auf deiner Seite.

2.1 Ablauf einer Bestellung mit Klarna Payments

Ein typischer Bestellablauf mit Klarna-Zahlungsart lässt sich in mehrere Schritte gliedern:

  • Kunde legt Produkte in den Warenkorb und geht zum Checkout.
  • Im Zahlungsabschnitt erscheinen Klarna-Zahlungsarten (z. B. Rechnung, Raten, Sofort).
  • Der Kunde wählt Klarna, gibt je nach Zahlart zusätzliche Daten ein (z. B. Geburtsdatum, Adresse).
  • Der Shop übermittelt Bestell- und Kundendaten via Klarna-API zur Echtzeit-Risikoprüfung.
  • Klarna entscheidet innerhalb von Sekunden über Genehmigung oder Ablehnung.
  • Bei Genehmigung wird die Bestellung im Shop abgeschlossen, du erhältst eine Bestellbestätigung.
  • Du versendest die Ware; Klarna kommuniziert mit dem Kunden über Rechnung, Rate oder Abbuchung.

Die Besonderheit: Klarna trägt in der Regel das Zahlungsausfallrisiko. Selbst wenn der Kunde verspätet oder gar nicht zahlt, bist du vertraglich meist abgesichert, solange du die Klarna-Richtlinien einhältst.

2.2 Technische Integration von Klarna Payments

Für die meisten Shops erfolgt die Einbindung von Klarna Payments über ein offizielles Plugin oder Modul. Die Integration besteht im Wesentlichen aus:

  • Installation des Klarna-Plugins im Shop (z. B. Shopware, Magento, Shopify).
  • Konfiguration der API-Zugangsdaten (Merchant ID, Secret/Passwort).
  • Auswahl, welche Klarna-Zahlungsarten in welchen Ländern sichtbar sind.
  • Definition von Berechtigungen (z. B. Zahlungsarten nur ab/bis bestimmtem Warenkorbwert).
  • Einrichtung von Webhooks/Callbacks für Statusupdates (z. B. Zahlung genehmigt, storniert).

In komplexeren Setups mit PIM, ERP oder Middleware ist wichtig, dass Zahlungsstatus, Stornos und Rückerstattungen sauber in den Systemverbund synchronisiert werden. Gerade bei größeren Sortimenten und vielen Bestellungen zahlt sich eine saubere Integration in deine Prozesse aus.

3. Vorteile von Klarna Payments für Onlineshops

Für Onlineshops mit vielen Produkten und hohem Traffic ist Klarna Payments vor allem aus Conversion- und Risiko-Perspektive interessant.

3.1 Conversion-Rate und Warenkorb-Abbruchquote

Kauf auf Rechnung und flexible Zahlungskonzepte sind im deutschsprachigen Raum etabliert. Klarna Payments kann hier zwei Hebel bedienen:

  • Mehr Vertrauen: Kunden kennen Marke und Prozess von Klarna, was Unsicherheit reduziert.
  • Mehr Flexibilität: Später zahlen oder Raten senkt die Hemmschwelle bei höheren Warenkorbwerten.

Viele Shops beobachten nach Einführung von Klarna-Zahlungsarten eine verbesserte Conversion-Rate; konkrete Effekte hängen aber immer vom Sortiment, der Zielgruppe und dem bisherigen Payment-Mix ab.

3.2 Liquidität und Ausfallrisiko

Klarna Payments wirkt wie ein Factoring-Ansatz: Klarna zahlt dich aus, der Kunde zahlt Klarna. Dadurch ergeben sich mehrere betriebswirtschaftliche Vorteile:

  • Planbare Einnahmen, weil du nicht auf den individuellen Zahlungseingang jedes Kunden warten musst.
  • Reduziertes Mahnwesen, da Klarna Forderungsmanagement und Inkasso übernimmt.
  • Weniger Risiko bei Neukunden ohne Zahlungshistorie in deinem Shop.

Im Gegenzug zahlst du eine Gebühr an Klarna, die pro Transaktion oder volumenbasiert ausgestaltet sein kann.

4. Typische Klarna-Payments-Module im Checkout

Die konkrete Darstellung der Klarna-Zahlungsarten in deinem Checkout beeinflusst sowohl User Experience als auch Conversion.

4.1 Darstellung im Zahlarten-Step

In der Praxis gibt es zwei gängige Integrationsmuster:

  • Einzelne Zahlarten: Klarna Rechnung, Klarna Ratenkauf, Klarna Sofort werden wie andere Payment-Methoden (PayPal, Kreditkarte) angezeigt.
  • Gebündelter Block: Ein Klarna-Payments-Block fasst mehrere Optionen zusammen, die sich nach Auswahl ausklappen.

Welche Variante besser performt, hängt von deinem Checkout-Design, der Zahlartenvielfalt und deiner Zielgruppe ab. A/B-Tests sind hier sinnvoll, um datenbasiert zu entscheiden.

4.2 Klarna On-Site Messaging

Zusätzlich zu Klarna Payments im Checkout bieten viele Shops Klarna-Hinweise bereits auf Produktdetailseiten oder im Warenkorb an. Beispiele:

  • Hinweis auf „Zahlung in 30 Tagen möglich“.
  • Darstellung voraussichtlicher Ratenhöhen direkt auf der Produktseite.

Solches On-Site Messaging hat das Ziel, Zahlungsflexibilität als Kaufargument zu kommunizieren, bevor der Kunde überhaupt im Checkout ist.

5. Klarna Payments und rechtliche Anforderungen

Bei allen Payment-Lösungen musst du rechtliche Rahmenbedingungen im Blick behalten. Klarna unterstützt dich dabei, ersetzt aber keine eigene Prüfung.

5.1 Datenschutz und DSGVO

Bei der Nutzung von Klarna Payments werden personenbezogene Daten (z. B. Name, Adresse, Geburtsdatum) an Klarna übermittelt, um Bonitätsprüfungen und Risikobewertungen vorzunehmen. Aus DSGVO-Sicht solltest du:

  • Klarna in deiner Datenschutzerklärung transparent erläutern.
  • Rechtsgrundlage (z. B. Vertragserfüllung, berechtigtes Interesse) sauber dokumentieren.
  • Auf die Datenweitergabe an Klarna und ggf. Auskunfteien hinweisen.

Klarna stellt in der Regel eigene Datenschutztexte für Endkunden zur Verfügung, die du verlinken oder ergänzend nutzen kannst.

5.2 Widerruf, Storno und Rücksendungen

Retouren- und Stornoprozesse sind bei Klarna Payments dreigeteilt:

  • Rückabwicklung im Shop-System (Warenbestand, Gutschriften, Retourenstatus).
  • Kommunikation mit Klarna (z. B. Erstattung, Teilstorno, Aktualisierung des Rechnungsbetrags).
  • Kommunikation an den Kunden (z. B. korrigierte Rechnung, Ratenanpassung).

Gerade bei Ratenkäufen oder Teilretouren solltest du eindeutige interne Prozesse definieren, damit Beträge und Zahlungspläne zwischen Shop, Klarna und Kunde konsistent bleiben.

6. Klarna Payments im Zusammenspiel mit deiner Systemlandschaft

Für mittelgroße und große Onlineshops mit PIM, ERP und angebundenen Marktplätzen ist Klarna Payments nur ein Baustein in einem komplexen Setup. Entscheidend ist, dass Zahlungsinformationen sauber durch alle Systeme fließen.

6.1 Integration in PIM/ERP/Warenwirtschaft

In der Praxis sollte Klarna Payments in folgenden Bereichen berücksichtigt werden:

  • ERP/WAWI: Zahlungsstatus, offene Posten, Stornos, Rückerstattungen müssen korrekt abgebildet werden.
  • Buchhaltung: Gebührensätze und Auszahlungen von Klarna sollten kontensepariert verbucht werden.
  • Reporting: Klarna-Transaktionen sollten in KPI-Dashboards separat auswertbar sein (z. B. Anteil Umsatz, Ausfallquote, Gebührenbelastung).

Viele Shops nutzen für diese Verbindung Standard-Connectoren oder individuelle Schnittstellen. Wichtig ist eine eindeutige Zuordnung der Klarna-Transaktions-IDs zu deinen Bestellnummern.

6.2 Impact auf SEO, SEA und Conversion-Optimierung

Auch wenn Klarna Payments primär ein Payment-Thema ist, wirkt es indirekt auf Performance-Kennzahlen wie SEO- und SEA-Erfolg:

  • Bessere Zahlungsoptionen können die Conversion-Rate auf Landingpages erhöhen und damit die Effizienz von SEO- und SEA-Traffic verbessern.
  • Wenn du Produktdetailseiten und Kategorie-Texte optimierst, kann ein Hinweis auf flexible Zahlarten ein zusätzliches Conversion-Argument sein.
  • Performance-Teams analysieren oft kanal- und zahlartenspezifische KPIs, um Budgets effizienter zu steuern.

Gerade in datengetriebenen E-Commerce-Setups sollten Payment-Daten daher immer mit Traffic- und Content-Daten verknüpft werden.

7. Klarna Payments vs. andere Zahlungsanbieter

Klarna Payments ist kein klassischer Acquirer wie reine Kreditkartenanbieter, sondern eine Mischung aus Zahlungsdienstleister und Finanzierungsanbieter.

7.1 Abgrenzung zu klassischen Payment Service Providern

Im Vergleich zu vielen anderen Payment-Anbietern zeichnet sich Klarna insbesondere durch den Fokus auf „Buy Now, Pay Later“ (später oder in Raten zahlen) und starke Endkundenmarke aus.

Aspekt Klarna Payments Typischer PSP
Fokus Rechnung, Raten, Sofort, Marke Klarna Bündelung vieler Zahlarten, weniger Eigenmarke
Risikotragung Klarna trägt Ausfallrisiko bei genehmigten Transaktionen Häufig beim Händler oder Kartenanbieter
Endkundenbeziehung Direkte Beziehung (App, Konto, Reminder) Oft im Hintergrund, weniger sichtbar für Endkunden

Für deine Payment-Strategie bedeutet das: Klarna Payments ergänzt oft andere PSPs, anstatt sie vollständig zu ersetzen.

7.2 Wann lohnt sich Klarna Payments besonders?

Klarna Payments spielt seine Stärken insbesondere in folgenden Szenarien aus:

  • Sortimente mit mittleren bis höheren Warenkorbwerten (z. B. Mode, Möbel, Elektronik).
  • Zielgruppen, die Rechnungskauf und Ratenzahlung schätzen.
  • Shops, die ihr Zahlungsausfallrisiko und Mahnwesen reduzieren wollen.
  • Internationalisierung in Märkten, in denen Klarna stark etabliert ist.

In Niedrigpreis-Sortimenten oder sehr margenschwachen Modellen musst du sorgfältig prüfen, ob die Gebührenstruktur zu deiner Kalkulation passt.

8. Best Practices bei der Nutzung von Klarna Payments

Um den vollen Nutzen aus Klarna Payments zu ziehen, solltest du sowohl technische als auch kaufmännische und kommunikative Aspekte beachten.

8.1 Optimierung im Checkout

  • Positioniere Klarna-Zahlungsarten gut sichtbar, aber nicht aufdringlich zwischen anderen etablierten Methoden.
  • Vermeide unnötige Zusatzfelder im Klarna-Schritt, um den Prozess schlank zu halten.
  • Teste verschiedene Reihenfolgen und Darstellungen (A/B-Tests), um die beste Conversion zu identifizieren.

Gerade in Shops mit hohem Paid-Traffic-Volumen kann eine optimierte Klarna-Integration schnell messbaren Einfluss auf deine Conversion-Rate haben.

8.2 Handling von Rechnungen, Mahnungen und Support

Auch wenn Klarna das Forderungsmanagement übernimmt, wirst du im Kundensupport regelmäßig mit Fragen zu Klarna-Rechnungen konfrontiert.

  • Stelle in deiner Hilfe-Sektion oder im FAQ-Bereich klar, wer Ansprechpartner für Zahlungsfragen ist.
  • Verlinke das Klarna-Kundenportal und die Klarna-App, in der Kunden ihre Zahlungen verwalten.
  • Schule dein Support-Team auf typische Klarna-Themen (verzögerte Lieferung, Rechnung pausieren, Teilretouren).

Eine saubere Kommunikation reduziert Rückfragen und sorgt für ein besseres Kundenerlebnis über den eigentlichen Kauf hinaus.

9. Klarna Payments, Daten und Automatisierung

Für datengetriebene E-Commerce-Teams mit Fokus auf Skalierung ist spannend, wie sich Payment-Daten mit anderen Datenströmen kombinieren lassen.

9.1 Payment-Daten als Teil deines Reporting-Stacks

Um Payment-Entscheidungen fundiert zu treffen, solltest du Klarna-Transaktionen regelmäßig auswerten:

  • Anteil Klarna-Umsatz am Gesamtumsatz und pro Kanal (SEO, SEA, Social).
  • Durchschnittlicher Warenkorbwert nach Zahlungsart.
  • Retourenquote nach Zahlungsart.
  • Gebührenquote und Deckungsbeitrag nach Klarna-Zahlungsart.

Auf dieser Basis kannst du etwa entscheiden, ob du Klarna-Zahlungsarten gezielt auf bestimmten Produktgruppen pushen oder einschränken möchtest.

9.2 Verbindung zu Content- und Feed-Prozessen

Payment ist eng mit Produktcontent und Feeds verknüpft. Wenn du Produktdaten ohnehin zentral in einem Feed, PIM oder ähnlichen System pflegst, kannst du:

  • Zahlungsoptionen als Attribut in deinen Produktfeeds hinterlegen, um entsprechende Hinweise auf Produktseiten oder in Texten auszugeben.
  • Content-Templates nutzen, um Klarna-Vorteile (z. B. Ratenzahlung ab einem bestimmten Warenkorbwert) konsistent zu kommunizieren.
  • Automatisierte Produkttexte generieren, die Zahlungsoptionen pro Kategorie oder Warenkorbwertstufe differenziert erwähnen.

So verknüpfst du Zahlungsoptionen direkt mit deinem Produktcontent und nutzt Payment als zusätzlichen Conversion-Hebel auf SKU-Ebene.

10. Häufige Fragen zu Klarna Payments

Wie funktioniert Klarna Payments im Onlineshop?

Klarna Payments wird per Plugin oder API in deinen Checkout integriert und stellt dort verschiedene Klarna-Zahlungsarten wie Rechnung, Ratenkauf oder Sofortzahlung bereit. Wählt ein Kunde eine Klarna-Option, prüft Klarna in Echtzeit das Risiko, genehmigt oder lehnt die Zahlung und übernimmt bei Genehmigung in der Regel das Ausfallrisiko, während du als Händler dein Geld von Klarna erhältst.

Was ist der Unterschied zwischen Klarna Payments und Klarna Checkout?

Klarna Payments erweitert deinen bestehenden Checkout um einzelne Klarna-Zahlungsarten, sodass du volle Kontrolle über den Checkout-Prozess behältst. Klarna Checkout ist dagegen ein kompletter Checkout-Baustein, der neben den Zahlarten auch Adresserfassung und Nutzerführung übernimmt und damit stärker in dein Frontend eingreift.

Welche Kosten entstehen für Händler bei Klarna Payments?

Die Kosten für Klarna Payments bestehen in der Regel aus einer prozentualen Gebühr auf den Transaktionsbetrag plus eventuell einer festen Gebühr pro Transaktion. Die genaue Höhe hängt von deinem Vertrag, Umsatzvolumen, Geschäftsmodell, Ländern und genutzten Zahlungsarten ab und wird individuell mit Klarna vereinbart.

Trägt Klarna bei Klarna Payments das Zahlungsausfallrisiko?

Bei genehmigten Transaktionen übernimmt Klarna üblicherweise das Zahlungsausfallrisiko, das heißt du erhältst dein Geld von Klarna auch dann, wenn der Kunde verspätet oder gar nicht zahlt. Voraussetzung ist, dass du die Klarna Richtlinien einhältst, zum Beispiel hinsichtlich Liefernachweis, Versand an die geprüfte Adresse und fristgerechter Meldung von Stornos oder Retouren.

Welche Klarna-Zahlungsarten kann ich mit Klarna Payments anbieten?

Mit Klarna Payments kannst du je nach Land, Vertrag und Risikoeinstufung unter anderem Kauf auf Rechnung, Ratenkauf, Später zahlen und Sofort bezahlen per Lastschrift, Kreditkarte oder Sofortüberweisung anbieten. Welche Optionen konkret verfügbar sind, legst du im Klarna Backend und im jeweiligen Plugin für deinen Shop fest.

Wie beeinflusst Klarna Payments die Conversion-Rate im E-Commerce?

Viele Shops sehen mit Klarna Payments eine höhere Conversion-Rate, weil vertraute Optionen wie Rechnungskauf und Ratenzahlung die Kaufbereitschaft erhöhen und die Hemmschwelle bei höheren Warenkorbwerten senken. Der tatsächliche Effekt hängt aber immer von Zielgruppe, Sortiment, bisherigem Payment-Mix und der konkreten Einbindung im Checkout ab und sollte per A/B-Test gemessen werden.

Ist Klarna Payments DSGVO-konform?

Klarna Payments kann DSGVO-konform eingesetzt werden, wenn du die Datenverarbeitung transparent machst, Klarna in deiner Datenschutzerklärung nennst und eine passende Rechtsgrundlage wie Vertragserfüllung oder berechtigtes Interesse definierst. Klarna selbst stellt Informationen zur eigenen Datenverarbeitung bereit, die du verlinken kannst, ersetzt aber keine individuelle rechtliche Prüfung in deinem Unternehmen.

11. Nächste Schritte: Klarna Payments und skalierbarer Produktcontent

Wenn du Payment-Optionen wie Klarna Payments mit überzeugendem, datenbasiertem Produktcontent kombinierst, holst du deutlich mehr aus deinem Traffic heraus. Je konsistenter Produktdaten, Zahlungsinformationen und Texte zusammenarbeiten, desto besser sind in der Regel Conversion-Rate und Skalierbarkeit – gerade auf großen Katalogen mit vielen SKUs.

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