Stornoquote

Was ist Stornoquote?

Was ist die Stornoquote?

Die Stornoquote gibt an, welcher prozentuale Anteil von Bestellungen, Verträgen oder Buchungen nachträglich storniert wird. Im E-Commerce ist sie eine zentrale Kennzahl, um die Qualität von Bestellungen, die Effizienz der Prozesse und die Zufriedenheit von Kunden entlang der gesamten Customer Journey zu bewerten.

1. Grundlagen: Definition der Stornoquote

Die Stornoquote beschreibt den Anteil aller bereits erfassten oder abgeschlossenen Transaktionen, die nachträglich aufgehoben, widerrufen oder nicht erfüllt werden. Sie wird in der Regel als Prozentsatz angegeben und über einen definierten Zeitraum (z. B. Monat, Quartal, Jahr) gemessen.

Im E-Commerce bezieht sich die Stornoquote meistens auf:

  • Bestellungen, die durch den Kunden oder den Shop storniert werden
  • Abos oder Verträge, die kurz nach Abschluss widerrufen werden
  • Bestellungen, die systemseitig abgebrochen werden (z. B. wegen Zahlungsproblemen oder Lagerfehlern)

Eine präzise Definition ist wichtig, damit die Stornoquote im Reporting verlässlich mit anderen Kennzahlen wie Conversion Rate, Retourenquote oder Abbruchrate im Checkout verglichen werden kann.

2. Berechnung der Stornoquote im E-Commerce

Die Stornoquote lässt sich mit einer einfachen Formel berechnen. Entscheidend ist, dass Du im Zähler und Nenner dieselbe Bezugsgröße verwendest (z. B. nur bezahlte Bestellungen oder alle bestätigten Bestellungen).

Formel für die Stornoquote:

Stornoquote (%) = (Anzahl stornierter Bestellungen im Zeitraum / Anzahl aller relevanten Bestellungen im Zeitraum) × 100

Beispiel: 120 stornierte Bestellungen bei insgesamt 6.000 eingegangenen Bestellungen → Stornoquote = (120 / 6.000) × 100 = 2 %

Typische Varianten für den Nenner (Grundgesamtheit) sind:

  • Alle bestätigten Bestellungen (inklusive offener Zahlungen)
  • Nur bezahlte Bestellungen
  • Alle Bestellungen ab einem bestimmten Status (z. B. nach Zahlungseingang)

Wichtig ist, dass Du in Deinen Reports konsequent dieselbe Definition nutzt und sie intern klar dokumentierst. Nur so kannst Du Entwicklungen der Stornoquote über die Zeit wirklich vergleichen.

3. Abgrenzung zu ähnlichen Kennzahlen

Die Stornoquote wird im Alltag häufig mit anderen Kennzahlen verwechselt oder vermischt. Für sauberes Controlling solltest Du folgende Abgrenzungen beachten:

3.1 Stornoquote vs. Retourenquote

Die Stornoquote bezieht sich auf Bestellungen, die vor der Auslieferung oder vor der Leistungserbringung aufgehoben werden. Die Retourenquote beschreibt dagegen den Anteil der bereits versendeten Waren, die der Kunde nach Erhalt wieder zurücksendet.

  • Storno: Bestellung wird storniert, Ware verlässt das Lager idealerweise nicht.
  • Retoure: Ware wurde versendet, Kunde schickt sie zurück, logistische Kosten sind bereits angefallen.

Beide Kennzahlen sind eng verwandt, haben aber unterschiedliche Ursachen und Optimierungshebel.

3.2 Stornoquote vs. Abbruchrate im Checkout

Die Abbruchrate im Checkout beschreibt, wie viele Nutzer einen begonnenen Bestellprozess nicht abschließen. Hier wurde noch keine verbindliche Bestellung erzeugt. Die Stornoquote setzt erst danach an, also ab dem Moment, in dem die Bestellung als erfasst gilt.

  • Abbruchrate Checkout: Nutzer bricht vor Klick auf den Bestellbutton ab.
  • Stornoquote: Bestellung ist angelegt, wird aber später wieder aufgehoben.

3.3 Stornoquote vs. Chargeback-Quote

Insbesondere im Online-Payment wird gelegentlich auch die Chargeback-Quote betrachtet. Chargebacks sind Rückbelastungen durch den Zahlungsanbieter (z. B. Kreditkarten-Dispute). Sie können zwar inhaltlich einem Storno ähneln, werden aber meist separat ausgewiesen, da sie andere Kosten- und Risikoprofile haben.

4. Typen von Stornierungen im Onlinehandel

Für eine aussagekräftige Analyse der Stornoquote lohnt es sich, Stornierungen nach Ursache oder Verantwortlichkeit zu clustern. So erkennst Du gezielt, an welchen Stellschrauben Du drehen kannst.

4.1 Kundenseitige Stornierungen

Kundenseitige Stornierungen entstehen, wenn der Käufer aktiv die Bestellung zurückzieht. Häufige Gründe:

  • Änderung der Kaufabsicht (Impulskauf, Spontanentscheidung)
  • Fehler bei der Bestellung (falsche Größe, falsche Variante, falsche Lieferadresse)
  • Unklare Produktinformationen oder Missverständnisse
  • Lange Lieferzeiten oder fehlende Verfügbarkeit
  • Bessere Angebote bei Wettbewerbern

Eine hohe kundenseitige Stornoquote kann ein Hinweis auf unzureichende Produktinformationen, langsame Prozesse oder Probleme beim Preis-Leistungs-Verhältnis sein.

4.2 Händlerseitige Stornierungen

Händlerseitige Stornierungen treten auf, wenn der Shop eine Bestellung nicht erfüllen kann oder will. Typische Gründe sind:

  • Fehler im Lagerbestand oder Überverkäufe
  • Technische Probleme bei der Zahlungsabwicklung
  • Verdacht auf Betrug oder Missbrauch
  • Preisfehler oder falsch gepflegte Produktdaten

Händlerseitige Stornos belasten die Kundenzufriedenheit besonders stark, da der Kunde seine Pflicht (Bestellung, ggf. Zahlung) bereits erfüllt hat, der Shop aber nicht liefert. Hier wirkt sich eine schlechte Stornoquote direkt negativ auf Wiederkaufsrate und Markenwahrnehmung aus.

4.3 Automatisierte Systemstornierungen

Viele Systeme stornieren Bestellungen automatisch, wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt werden, zum Beispiel:

  • Vorkasse-Bestellungen ohne Zahlungseingang nach Ablauf einer Frist
  • Reservierungen, die nicht bestätigt oder abgeschlossen werden
  • Fehlgeschlagene Zahlungen, die auch nach Wiederholungsversuchen nicht durchgehen

Solche automatisierten Stornos solltest Du gesondert auswerten, um zum Beispiel zu prüfen, ob Zahlungsarten, Mahnprozesse oder Kommunikation angepasst werden müssen.

5. Bedeutung der Stornoquote für E-Commerce-KPIs

Die Stornoquote ist keine isolierte Kennzahl, sondern wirkt sich auf viele weitere KPIs im Onlinehandel aus.

  • Umsatz und Deckungsbeitrag: Stornierte Bestellungen reduzieren den geplanten Umsatz direkt und können Kalkulationen verzerren.
  • Conversion Rate (CR): Eine hohe Stornoquote relativiert eine scheinbar gute Conversion Rate, weil ein Teil der Bestellungen nicht bestehen bleibt.
  • Customer Lifetime Value (CLV): Häufige Stornos sind ein Indikator für unzufriedene oder unsichere Kunden und können den langfristigen Wert einzelner Kundengruppen reduzieren.
  • Prozesskosten: Stornos verursachen internen Aufwand in Service, Buchhaltung, Lager und IT.

Im Performance-Marketing ist eine stabile, niedrige Stornoquote wichtig, damit ROAS, CPA und weitere Kennzahlen die tatsächliche Profitabilität der Kampagnen abbilden.

6. Ursachen für eine hohe Stornoquote

Um die Stornoquote zu senken, musst Du die Ursachen strukturiert identifizieren. In der Praxis lassen sich typische Muster erkennen.

6.1 Unzureichende Produktinformationen

Fehlende oder ungenaue Produkttexte, widersprüchliche Attribute oder schlechte Bilder führen oft zu Fehlbestellungen. Kunden merken erst nach der Bestellung, dass das Produkt nicht zu ihren Anforderungen passt, und stornieren.

  • Ungenaue Größenangaben, fehlende Maßtabellen
  • Unklare technische Spezifikationen
  • Fehlende Hinweise zu Kompatibilität oder Einsatzbereich
  • Widersprüchliche Informationen zwischen Titel, Bulletpoints und Beschreibung

6.2 Probleme bei Verfügbarkeit und Lieferzeit

Wenn ein Produkt im Shop als verfügbar angezeigt wird, später aber doch nicht lieferbar ist, sind Stornierungen praktisch vorprogrammiert. Auch stark abweichende Lieferzeiten (z. B. durch Dropshipping oder Vorbestellungen) erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Stornos.

6.3 Zahlungs- und Preisprobleme

Stornierungen entstehen häufig in Verbindung mit Zahlungsarten und Preisfehlern:

  • Fehlgeschlagene Zahlungen oder wiederholte Ablehnungen
  • Nachträgliche Korrekturen von Preisen oder Versandkosten
  • Intransparente Gebühren (z. B. bei Ratenkauf oder Kreditkarte)

Solche Faktoren wirken sich besonders stark auf die wahrgenommene Zuverlässigkeit des Shops aus.

6.4 UX- und Kommunikationsprobleme

Unklare Bestellabläufe oder fehlende Statuskommunikation können dazu führen, dass Kunden vorsorglich stornieren, weil sie unsicher sind, ob alles korrekt geklappt hat. Dazu zählen:

  • Keine oder verspätete Bestellbestätigung per E-Mail
  • Unklare Angaben zu Lieferstatus und Sendungsverfolgung
  • Fehlende Informationen zu Storno- und Widerrufsmöglichkeiten

7. Maßnahmen zur Senkung der Stornoquote

Um die Stornoquote nachhaltig zu verbessern, solltest Du sowohl an der Datenqualität als auch an Prozessen und Kommunikation arbeiten.

7.1 Bessere Produktdaten und Content-Qualität

Saubere, vollständige und klare Produktinformationen sind einer der stärksten Hebel gegen unnötige Stornierungen. Dazu gehören:

  • Standardisierte Produkttexte mit klarer Struktur (Features, Vorteile, Einsatzbereich)
  • Präzise Attribute, Größenangaben und technische Daten
  • Einheitliche Formate für Maße, Farben und Materialien
  • Abgleich von Titel, Kurzbeschreibung, Langbeschreibung und Bulletpoints

Solche Strukturen lassen sich besonders effizient umsetzen, wenn Produktdaten aus Feeds (z. B. aus PIM oder ERP) automatisiert in skalierbaren Content überführt werden.

7.2 Optimierung der Verfügbarkeits- und Lagerlogik

Eine niedrige Stornoquote setzt voraus, dass Dein Lager- und Bestandsmanagement zuverlässig ist. Mögliche Maßnahmen:

  • Echtzeit-Abgleich von Beständen zwischen WAWI/ERP und Shopsystem
  • Saubere Regeln für Vorbestellungen und Lieferzeitangaben
  • Reservierungslogik für Warenkörbe und Zahlungsfristen
  • Warnmeldungen bei kritischen Beständen und beliebten Artikeln

7.3 Zahlungsarten und Prozesse prüfen

Analysiere, ob bestimmte Zahlungsarten überdurchschnittlich oft zu Stornos führen. Prüfe insbesondere:

  • Abbruch- und Fehlerquoten je Payment-Provider
  • Transparenz von Gebühren und Bedingungen
  • Dauer von Autorisierung und Abbuchung

Teilweise lassen sich Stornos senken, indem Du Zahlungsarten optimierst oder zusätzliche Optionen bereitstellst, die besser zu Deiner Zielgruppe passen.

7.4 Proaktive Kommunikation

Eine klare, proaktive Kommunikation rund um Bestellung, Zahlung und Lieferung reduziert Unsicherheit und damit Stornierungen.

  • Automatisierte, verständliche Bestellbestätigungen
  • Transparente Informationen zu Lieferstatus und eventuellen Verzögerungen
  • Einfache Kontaktmöglichkeiten bei Rückfragen

8. Stornoquote im Kontext von SEO, SEA und Content-Automatisierung

Auf den ersten Blick wirkt die Stornoquote wie eine reine Operations-Kennzahl. Tatsächlich hängt sie aber eng mit der Qualität Deines Produktcontents und Deiner Sichtbarkeit zusammen.

8.1 Einfluss von Produkttexten auf die Stornoquote

Präzise und gut strukturierte Produktbeschreibungen reduzieren Fehlkäufe und Missverständnisse. Automatisierte Content-Lösungen wie feed2content.ai® ermöglichen es, aus strukturierten Produktfeeds tausende konsistente, datenbasierte Texte zu erzeugen, ohne manuelle Copy-Paste-Prozesse. Das hilft, die Erwartungen des Kunden vor dem Kauf sauber zu setzen und senkt so mittelbar die Stornoquote.

8.2 Stornoquote und Performance-Marketing

Im SEA-Umfeld (z. B. Google Ads, Shopping-Kampagnen) kann eine hohe Stornoquote die tatsächliche Effizienz von Kampagnen verschleiern. Wenn ein signifikanter Teil der Bestellungen wieder storniert wird, ist der ausgewiesene ROAS nur eingeschränkt aussagekräftig. Es lohnt sich, Stornoraten auch nach Traffic-Quelle oder Kampagne zu segmentieren.

8.3 Datengetriebene Optimierung und Benchmarking

Für größere Shops und Agenturen ist es sinnvoll, die Stornoquote regelmäßig zu monitoren und mit anderen Kennzahlen zu verknüpfen. Dazu gehören:

  • Stornoquote nach Kategorie, Brand oder Sortimentssegment
  • Stornoquote nach Device (Desktop vs. Mobile)
  • Stornoquote nach Traffic-Quelle oder Kampagne
  • Stornoquote in Verbindung mit Retourenquote und Reklamationen

8.4 Keyword- und Kampagnenanalyse als indirekter Hebel

Wenn bestimmte Keywords oder Anzeigen immer wieder zu Bestellungen führen, die später storniert werden, deutet das auf ein Missverhältnis zwischen Suchintention und Angebot hin. Ein professionelles Keyword- und Kampagnen-Setup hilft, solche Effekte zu erkennen.

Mit Nutzung dieses SEO-Checks erklären Sie, dass Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben und damit einverstanden sind, dass die von Ihnen angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Ihre Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung des SEO-Checks benutzt. Mit der Nutzung dieses SEO-Checks erklären Sie sich mit der Verarbeitung einverstanden.

9. Praktische Tipps zum Umgang mit der Stornoquote

Für E-Commerce-Verantwortliche und Agenturen haben sich in der Praxis einige Best Practices etabliert, um die Stornoquote sinnvoll in Reporting und Steuerung einzubinden.

9.1 Reporting und Zielwerte definieren

  • Lege klar fest, welche Arten von Stornos in die Stornoquote einfließen.
  • Definiere Zielwerte je Kategorie oder Geschäftsmodell (z. B. höher bei Vorbestellungen, niedriger bei Standardartikeln).
  • Segmentiere regelmäßig nach Kundentyp, Zahlungsart und Lagerstandort.

9.2 Stornoquote als Frühwarnindikator nutzen

Ein plötzlicher Anstieg der Stornoquote kann auf verschiedene Probleme hinweisen, zum Beispiel nach Systemumstellungen, Preisänderungen oder Anpassungen im Sortiment. Wenn Du die Kennzahl eng mit Deinem Shop- und Daten-Setup verzahnst, erkennst Du frühzeitig Fehlentwicklungen.

9.3 Zusammenarbeit von E-Commerce, Content, IT und Service

Stornos sind selten das Ergebnis eines einzelnen Fehlers, sondern spiegeln die gesamte Kette von Produktdaten, Shop-UX, Payment, Logistik und Kundenservice wider. Sinnvoll ist ein gemeinsamer Ansatz, bei dem:

  • Content-Teams für klare, vollständige Produktinformationen sorgen
  • IT und Produktdaten-Teams die Datenqualität im PIM/ERP sichern
  • Service-Teams Stornogründe systematisch erfassen und zurückspiegeln
  • E-Commerce- und Performance-Teams Kampagnen und Sortimente daraufhin optimieren

10. Häufige Fragen zur Stornoquote

Wie berechnet man die Stornoquote im E-Commerce?

Die Stornoquote im E-Commerce berechnet sich, indem Du die Anzahl der stornierten Bestellungen in einem definierten Zeitraum durch die Gesamtzahl der relevanten Bestellungen im gleichen Zeitraum teilst und das Ergebnis mit 100 multiplizierst, sodass ein Prozentwert entsteht. Wichtig ist, dass Zähler und Nenner die gleiche Basis haben, zum Beispiel alle bestätigten oder alle bezahlten Bestellungen.

Was ist eine gute Stornoquote für einen Onlineshop?

Was als gute Stornoquote gilt, hängt stark von Branche, Sortiment und Geschäftsmodell ab. In vielen klassischen Onlineshops liegen gut optimierte Stornoquoten im niedrigen einstelligen Prozentbereich, während bei Vorbestellungen oder stark aktionsgetriebenen Modellen höhere Werte normal sein können. Wichtiger als ein pauschaler Richtwert ist eine stabile, eher sinkende Entwicklung im Zeitverlauf.

Wodurch entsteht eine hohe Stornoquote?

Eine hohe Stornoquote entsteht meist durch eine Kombination aus unklaren oder unvollständigen Produktinformationen, falschen oder veralteten Lagerbeständen, Problemen mit Zahlungen und Preisangaben, langen oder unzuverlässigen Lieferzeiten sowie unklarer Kommunikation rund um Bestellbestätigung und Versandstatus. Auch aggressive Rabattaktionen ohne klares Erwartungsmanagement können Stornierungen fördern.

Wie unterscheidet sich die Stornoquote von der Retourenquote?

Die Stornoquote bezieht sich auf Bestellungen, die vor der Auslieferung oder Leistungserbringung aufgehoben werden, während die Retourenquote den Anteil der bereits gelieferten Waren beschreibt, die der Kunde nach Erhalt wieder zurücksendet. Stornos betreffen also in der Regel nicht versendete Ware, Retouren dagegen verursachen zusätzliche Logistik und Bearbeitungskosten.

Welche Rolle spielt die Stornoquote im Performance-Marketing?

Im Performance-Marketing ist die Stornoquote wichtig, weil sie die tatsächliche Wirksamkeit von Kampagnen beeinflusst. Wenn viele über Anzeigen generierte Bestellungen später storniert werden, sind Kennzahlen wie Conversion Rate, ROAS oder CPA geschönt. Daher sollten stornierte Bestellungen bei der Bewertung von Kampagnen berücksichtigt und gegebenenfalls bestimmten Keywords, Anzeigen oder Zielgruppen zugeordnet werden.

Wie kann man die Stornoquote nachhaltig senken?

Um die Stornoquote nachhaltig zu senken, solltest Du vor allem die Qualität und Konsistenz der Produktdaten verbessern, Verfügbarkeits- und Lagerlogik optimieren, Zahlungsprozesse stabil und transparent gestalten und die Kommunikation zu Bestellung und Versand klar strukturieren. Zusätzlich hilft es, Stornogründe im Kundenservice systematisch zu erfassen und regelmäßig in Produkt, Content und Prozesse zurückzuspielen.

Sollte man stornierte Bestellungen in der Conversion Rate berücksichtigen?

Für ein realistisches Bild der Shop-Performance ist es sinnvoll, stornierte Bestellungen separat auszuwerten und bei Bedarf eine bereinigte Conversion Rate zu betrachten, die nur tatsächlich erfüllte Bestellungen einbezieht. So erkennst Du, ob vermeintliche Erfolge im Checkout später durch eine hohe Stornoquote relativiert werden und kannst gezielter optimieren.

11. Nächste Schritte: Stornoquote mit besseren Produktdaten senken

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